Übersicht:
Macau World Cup GT
Qualifying Race (Samstag, 15.11.2025)
Zusammenfassung
Sieger:
Der Italiener Antonio Fuoco (AF Corse – Ferrari 296 GT3) gewann das Qualifikationsrennen, nachdem er zuvor bereits die Pole-Position geholt hatte.Ferrari-Dominanz:
Fuoco führte das Rennen von Anfang bis Ende an und zeigte eine überzeugende Pace, was die Stärke des neuen Ferrari 296 GT3 auf dem Guia Circuit unter Beweis stellte.Safety Car-Phase:
Das Rennen wurde durch eine längere Safety-Car-Phase unterbrochen, nachdem mehrere Autos in Zwischenfälle verwickelt waren, was die Abstände im Feld wieder enger zusammenführte.Podium:
Hinter Fuoco sicherten sich der amtierende Macau-Sieger Edoardo Mortara (Audi Sport Asia Team X Works – Audi R8 LMS GT3 Evo II) den zweiten Platz und der Deutsche Laurin Heinrich (Schumacher CLRT – Porsche 911 GT3 R) den dritten Rang.Spannung für Sonntag:
Trotz Fuocos Sieg zeigten die Verfolger, insbesondere Mortara, dass sie ihm dicht auf den Fersen waren, was eine spannende Ausgangslage für das Hauptrennen am Sonntag versprach.
Main Race (Sonntag, 16.11.2025)
Zusammenfassung
Historischer Sieger:
Der Italiener Antonio Fuoco (AF Corse – Ferrari 296 GT3) gewann das Hauptrennen und sicherte damit Ferrari den ersten Gesamtsieg beim FIA GT World Cup in Macau überhaupt.Start-Chaos:
Das Rennen wurde direkt am Start durch eine Kollision in der engen Lisboa-Kurve stark beeinträchtigt, in die mehrere Autos verwickelt waren, darunter auch der Porsche von Ayhancan Güven. Dies führte zu einer frühen Safety-Car-Phase von zwei Runden.Dominanz des Siegers:
Pole-Setter Fuoco kontrollierte das Rennen souverän, zog das Tempo beim Restart schnell an und fuhr einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg ein, nachdem er bereits das Qualifikationsrennen gewonnen hatte.Harter Kampf ums Podium:
Hinter Fuoco sicherte sich der zweimalige Macau-Sieger Raffaele Marciello (ROWE Racing – BMW M4 GT3) nach einem starken Start den zweiten Platz. Der Deutsche Laurin Heinrich (Schumacher CLRT – Porsche 911 GT3 R) belegte trotz Verwicklung in das Start-Chaos und einer anschließenden Untersuchung den dritten Platz.Ergebnis nach Strafe:
Der Audi-Pilot Joel Eriksson, der nach dem Rennen zunächst auf Platz 4 gewertet wurde, erhielt eine 10-Sekunden-Strafe für die Verursachung der Startkollision, wodurch er auf Platz fünf zurückfiel und Laurin Heinrich seinen dritten Platz behielt.
FIA FR World Cup
Qualifying Race (Samstag, 15.11.2025)
Zusammenfassung
Sieger:
Der Brite Freddie Slater (R-ace GP) gewann das Qualifikationsrennen, nachdem er sich in der Qualifikation die Pole-Position gesichert hatte.Ausscheiden des Polesitters:
Der ursprünglich für das Rennen als Polesitter feststehende Théophile Naël (der spätere Main Race-Sieger) verlor seine Bestzeit aus der Qualifikation, wodurch Slater die Pole erbte und das Rennen von dort aus kontrollierte.Kontrollierter Start-Ziel-Sieg:
Slater dominierte das Rennen und fuhr einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg ein, um sich die Pole-Position für das Hauptrennen am Sonntag zu sichern (die er dann später im Main Race verlor).Podium:
Hinter Freddie Slater belegten Mari Boya (KCMG Enya Pinnacle Motorsport) den zweiten Platz und der Deutsche Kacper Sztuka (R-ace GP) den dritten Rang.Rennverlauf:
Das Rennen verlief größtenteils ohne Safety-Car-Phase und zeichnete sich durch relativ geringe Abstände an der Spitze aus, was bereits auf den engen Kampf im Main Race hindeutete.
Main Race (Sonntag, 16.11.2025)
Zusammenfassung
Sieger:
Der Franzose Théophile Naël gewann das Main Race des FIA FR World Cup und trug sich damit in die illustre Siegerliste des Macau Grand Prix ein.Spannender Kampf:
Das Rennen war von einem packenden Windschatten-Duell (Slipstream Battle) geprägt, insbesondere zwischen Naël, Mari Boya und dem Polesitter Freddie Slater.Ausscheiden von Slater:
Der von der Pole gestartete Freddie Slater, der das Qualifikationsrennen gewonnen hatte, musste nach einer Kollision mit den Leitplanken in der R Bend in Runde 11 aufgeben, als er auf Platz zwei lag.Entscheidendes Überholmanöver:
Naël sicherte sich den Sieg in der vorletzten Runde (Runde 14) durch ein spektakuläres Doppel-Überholmanöver gegen seinen Teamkollegen Mari Boya und Enzo Deligny auf dem Weg zur Lisboa-Kurve.Podium:
Hinter Théophile Naël (KCMG Enya Pinnacle Motorsport) belegten Mari Boya (KCMG Enya Pinnacle Motorsport) den zweiten und Enzo Deligny (R-ace GP) den dritten Platz.
Repco Supercars Championship
Sandown 500 | Race 30 (Samstag, 15.11.2025)
Zusammenfassung
Sieg für Chaz Mostert (Walkinshaw Andretti United)
Mostert (#25) sicherte sich einen dominanten Sieg im heutigen 500-km-Rennen, was ihm wichtige Punkte im Titelkampf einbrachte.Titelkampf spitzt sich zu
Mit seinem Sieg konnte Mostert den Abstand auf den Meisterschaftsführenden Broc Feeney (#88), der Dritter wurde, deutlich verringern. Die Meisterschaft bleibt extrem eng vor dem Finale.Ryan Wood auf dem Podium als "Rear-Gunner"
Mosterts Teamkollege Ryan Wood (#02), der von der Pole-Position startete, agierte als perfekter Teamplayer und blockte die Rivalen, um Mostert einen Vorsprung zu ermöglichen. Er wurde schließlich Zweiter.Will Brown's beeindruckende Aufholjagd
Will Brown (#1) zeigte eine spektakuläre Leistung, indem er sich von einem Startplatz außerhalb der Top 10 durch das Feld kämpfte und die Ziellinie auf einem starken vierten Platz überquerte.Wichtige Punkte für Broc Feeney
Trotz des Sieges von Mostert konnte Broc Feeney (#88) als Dritter die Führung in der Meisterschaft verteidigen, was sein Team Red Bull Ampol Racing in eine gute Ausgangsposition für das Saisonfinale bringt.
Sandown 500 | Race 31 (Sonntag, 16.11.2025)
Zusammenfassung
Sieger & Top-3:
Broc Feeney (Red Bull Ampol Racing, #88) gewinnt Race 31 vor Anton De Pasquale (Team 18 / DEWALT Racing) und Will Brown (Red Bull Ampol Racing).Entscheidung im Titelkampf / Finals:
Mit dem Sieg sichert sich Feeney einen Platz im Grand Final in Adelaide und übernimmt wieder die Meisterschaftsführung; die Final4 für Adelaide stehen damit fest.Regenchaos & Strategie:
Das Rennen war von wechselhaftem, teils nassem Wetter geprägt – Reifenwahl und Stopp-Timing wurden zum entscheidenden Faktor, besonders in der zweiten Rennhälfte.Krachende Kollision im Vorderfeld:
Ein Zusammenstoß zwischen Cam Waters und Matt Payne kostete beide eine Chance auf das Grand Final und sorgte für Safety-Car-Phase und viel Diskussion nach dem Rennen.Starke Läufe dahinter:
De Pasquale glänzt mit P2 im Regen, Mostert kommt als Vierter ins Ziel und bleibt im Titelrennen, während Kostecki mit P5 ebenfalls wichtige Punkte mitnimmt.
MotoGP
Motul Grand Prix of the Valencian Community | Sprintrennen (Samstag, 15.11.2025)

Zusammenfassung
Sieger:
Der Spanier Álex Márquez (Gresini Racing – Ducati) gewann das letzte Sprintrennen der Saison in Valencia in dominanter Manier.Perfekter Start:
Márquez, von Startplatz 2, legte einen Blitzstart hin, schnappte Polesitter Marco Bezzecchi bereits in Kurve 1 den "Holeshot" weg und führte das Rennen von da an ungefährdet an.Rookie auf dem Podium:
Der spanische Rookie Pedro Acosta (Red Bull KTM) zeigte eine starke Leistung und sicherte sich den zweiten Platz, womit er seine beeindruckende Debütsaison unterstrich.Podium und WM-Entscheidung:
Das Podium komplettierte Fabio Di Giannantonio (Pertamina Enduro VR46 Racing Team – Ducati) auf Rang drei. Gleichzeitig fixierte Marco Bezzecchi (Aprilia Racing) trotz eines schlechten Starts (Platz 5) den dritten Platz in der Fahrer-Weltmeisterschaft.Ausscheiden und Verfolger:
Das Rennen sah einen Honda-internen Zwischenfall, als Joan Mir seinen Teamkollegen Luca Marini in Runde 2 abräumte. Der amtierende Weltmeister Marc Márquez fehlte aufgrund einer Verletzung.
/
Motul Grand Prix of the Valencian Community | Hauptrennen (Sonntag, 16.11.2025)

Zusammenfassung
Sieger:
Marco Bezzecchi (Aprilia Racing) feierte einen souveränen Start-Ziel-Sieg, seinen dritten Saisonsieg, beim letzten Rennen der Saison.Aprilia-Doppelsieg:
Das Rennen endete mit einem Aprilia-Doppelsieg, da Raúl Fernández (Trackhouse Aprilia) nach einer starken Aufholjagd den zweiten Platz belegte.Frühes Ausscheiden der Titelaspiranten:
Der amtierende Weltmeister Francesco Bagnaia (Ducati) stürzte bereits in der Anfangsphase, nachdem er von Johann Zarco (LCR Honda) ins Kiesbett gedrückt worden war. Die Weltmeisterschaft war allerdings bereits entschieden (Anmerkung: Marc Márquez war Weltmeister 2025).Podiumskampf:
Fabio Di Giannantonio (VR46 Ducati) sicherte sich in der vorletzten Runde den dritten Platz, indem er Pedro Acosta (KTM) überholte, der Vierter wurde.Honda im Konzessionsrang:
Luca Marini (Honda) belegte den siebten Platz, wodurch Honda in der Herstellerwertung den notwendigen Sprung in den Konzessionsrang C schaffte, was für die Entwicklung in der nächsten Saison wichtig ist.
